5 einfache Tipps zum Senken der Stromrechnung

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Das Thema Energiekosten ist ja bekanntlich ein beliebtes Thema. Viele Experten beschweren sich, dass wir Europäer einfach zu viel Strom verbrauchen. Auch wenn die lieben Experten damit recht haben mögen, ist es nicht immer ganz so einfach seinen Stromverbrauch zu senken. Auch in der Haushaltskasse macht sich diese Ausgabe stark bemerkbar. Die Stromrechnung gehört mit Sicherheit zu einer der größten Ausgabenpositionen in unseren Haushaltsbüchern* . Es stellt sich also die Frage: Wie können Sie ihre Stromrechnung senken?

Es gibt unzählige Tipps und Tricks wie Sie ihre Stromrechnung senken können. Ich möchte Sie in diesem Einführungsartikel allerdings nicht mit 1000 Belehrungen konfrontieren. Das macht in meinen Augen auch gar keinen Sinn, da Sie sehr wahrscheinlich eh nicht alle Tipps auf Anhieb umsetzen werden oder vielleicht auch nicht wollen. Das kann ich sehr gut verstehen. Ich möchte mich nicht als den energiebewusstesten Menschen auf Erden bezeichnen. Aber ein paar einfache Tipps haben auch mir geholfen, wie ich meinen jährlichen Stromverbrauch bzw. die Stromrechnung senken konnte. Es handelt sich um 5 einfache Tipps, wie auch Sie ihre Stromrechnung senken können.

  1. Stromanbieter wechseln

    Viele von uns, vor allem wenn sie auf Miete wohnen, haben den Standardstromanbieter des Vermieters. Aber egal ob Besitzer eines Eigentums oder Mieter, jeder kann seinen Stromanbieter ganz einfach wechseln. Beim Wechsel des Stromanbieters sollten Sie darauf achten, wann ihr Vertrag ausläuft und wie die Kündigungsfrist ist. Typische Vertragslaufzeiten sind 1 Monat, 3 Monate, 6 Monate und 1 Jahr. Dementsprechend sind auch die Kündigungsfristen sehr unterschiedlich. Sie sind in der Regel zwischen 2 Woche und 6 Wochen.
    Für das Auffinden eines neuen Stromanbieters eignen sich die zahlreichen Vergleichsportale sehr gut. Der Großteil bietet die gleichen Funktionen und Anbieter an. Aber auch hier lohnt es sich, wenn Sie mehrere Vergleichsportale ausprobieren.

    Auf was Sie bei der Suche auf Vergleichsportalen beachten sollten:

    – Am besten keine Tarife mit Vorauskasse auswählen! Geht der Anbieter pleite, dann bekommen Sie die Anzahlung nicht zurück
    – Angebote mit Preisgarantie bzw. eingeschränkter Preisgarantie während der Laufzeit anzeigen lassen
    – Am besten Angebote mit hoher Kundenbewertung!
    – Angebote mit Verbraucherschutz-Richtlinien

    Bei folgenden Stromvergleichsportalen können Sie einen Vergleich anstellen:

    CHECK24 *
    Verivox *
    TopTarif.de *

  2. Elektrogeräte mit Energieeffizienzklasse A

    Steht ein neuer Kühlschrank, eine neue Waschmaschine oder ein neuer Trockner an? Dann sollten Sie beim Kauf nicht nur auf den Preis achten. Die meisten modernen Haushaltsgeräte sind schon sehr stromsparend. Aber auch hier gibt es immer noch Unterschiede. Das neue Elektrogerät sollte nach Möglichkeit die Energieeffizienzklasse A aufweisen. In aller Regel ist die Auszeichnung der Energieeffizienzklasse auf den Elektrogeräten im Markt angebracht. Der Preis für ein stromsparendes Modell muss nicht zwangsläufig höher sein. Hier lohnt es sich, falls möglich, auch einige Wochen abzuwarten bis ein gutes Angebot bei den Elektromärkten erscheint.

    Gerade für größere Familien lohnen sich Energiesparmodell, da hier Geräte wie die Spülmaschine, die Waschmaschine und der Trockner sehr viel mehr genutzt werden als bei einem Single-Haushalt. Haben Sie beim Preisvergleich also auch die Stromkosten im Hinterkopf und bedenken Sie, dass ein gutes Gerät meist eine Lebensdauer von 10 Jahren oder mehr hat. Bei steigenden Strompreisen lohnt es sich also, wenn Sie genauer hinsehen und nachrechnen.

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  3. Energiesparlampen oder LEDs

    Die kleinen Lämpchen an der Decke können ganz schöne Energiefresser sein. Haben Sie noch die herkömmlichen 60W Glühbirnen an der Decke? Dann wird es höchste Zeit, dass Sie umrüsten. Mit Energiesparlampen oder LED-Lampen können Sie zwischen 80-95% an Energie einsparen. Natürlich ist die Anschaffung einer solchen Lampe nicht gerade günstig, vor allem wenn es sich um LED-Lampen handelt. Das musste ich vor kurzem selbst feststellen. Ich habe unseren Flur komplett mit 10 LED-Lampen umgerüstet. Dafür musste ich allerdings über 120€ auf den Tisch legen. Gut, bei einer Lebenserwartung von ca. 10 Jahre ist das durchaus zu verkraften. Aber die Investition lohnt sich. Deshalb möchte ich ihnen eine kleine Gegenüberstellung zeigen. Dafür nehme ich an, dass  10 Lampen am Tag durchschnittlich NUR (in der Regel ist das mehr!) 2 Std. brennen. Ich bleibe also noch optimistisch bei meiner Rechnung.

    Glühbirne:
    10 x 60W x 2 Std. = 1200W/Tag (1,2 kW/Tag)
    1,2 kW x 365 Tage = 438 kW
    438 KW x 0,25€ = 109,50€

    LED:
    10 x 5 W x 2 Std. = 100W/Tag (0,1 kW/Tag)
    0,1 kW x 365 Tage = 36,5 kW
    36,5 kW x 0,25 = 9,13€

    Wie Sie sehen, Sie verbrauchen in diesem Fall nur 8,34% an Strom wie zuvor. Und mit den 2 Std. täglich als Durchschnitt war ich wirklich sehr optimistisch. Es geht aber auch nur um das Verhältnis. Allein bei 10 LED Lampen würden Sie im Jahr ca. 100€ sparen. Sie sehen, die 10 LED-Lampen* habe ich bereits im ersten Jahr wieder eingespart und spare ab dem 2. Jahr voll. Umrüsten lohnt sich also!

  4. Steckerleisten verwenden

    Machen Sie abends den Fernseher richtig aus? Ich meine nicht nur an der Fernbedienung (Stand-by). Denn ihr Fernseher und die meisten anderen Elektrogeräte verbrauchen erst keinen Strom mehr, wenn Sie den Stecker ziehen. Aber wer will schon jeden Abend durch die ganze Wohnung laufen und überall die Stecker ziehen? Also ich ganz bestimmt nicht. Sie können aber auch ihre Geräte an einer Steckerleiste zusammenführen, die einen separaten Ausschaltknopf hat. Den vor dem Schlafengehen einfach drücken, und schon läuft der Stromzähler wieder etwas langsamer.

    Wenn Ihnen das alles noch zu nervig ist, dann gibt es eine sehr praktische Alternative. Es gibt Funksteckdosen, die Sie einfach zwischen der Steckerleiste und der normalen Steckdose platzieren. Jetzt brauchen Sie vor dem zu Bett gehen nur noch die Fernbedienung drücken, und schon sind alle Elektrogeräte auch wirklich aus. Eine solche Funksteckdose* habe ich mir zum Beispiel fürs Schlafzimmer geholt. Da ich abends nicht gerne aus dem warmen Bett klettern will, um den Fernseher auszuschalten. Hier ist der Einsatz der Funktsteckdosen sehr komfortabel.

  5. Energiebewusstes Verhalten im Haushalt

    Da wären wir eigentlich schon wieder bei den Strom- und Umweltexperten angekommen. Das Energiebewusstsein lässt bei einigen von uns wirklich bedenken aufkommen. Das fängt schon bei dem letzen Beispiel mit dem Stand-by Modus der Elektrogeräte an. Fernseher, Receiver, Computer, DVD-Player, Mikrowelle, Kaffeemaschine und viele andere Geräte lassen wir einfach weiterlaufen, auch wenn wir Sie gerade nicht brauchen. In dieser Zeit verbrauchen die Geräte natürlich weiterhin Strom, auch wenn nicht die voller Menge. Ein anderes Beispiel ist auch das Licht. Wir lassen doch eigentlich ständig irgendwo das Licht brennen oder die Heizung auf höchster Stufe brummen.

    Wenn Sie hier einfach die Augen offen halten und nur hin und wieder daran denken, dann wird sich auch ihre Stromrechnung bedanken. Vielleicht gibt es dann das nächste Mal eine Rückzahlung anstatt eine Nachzahlung. Weitere wertvolle Tipps zu diesem Thema finden Sie auch auf haushaltsgeld.net* und haushaltstipps.net*. Sie glauben gar nicht, an wie vielen Ecken Sie Geld sparen können, ohne dafür außergewöhnlich viel Aufwand zu betreiben.

Fazit

In diesem Artikel sind wir den Stromkillern ein wenig auf die Schliche gekommen. Der teure Stromanbieter, den wir vielleicht mit Hilfe eines Vergleichsportals wie CHECK24 * oder Verivox * wechseln sollten oder dem Stromfresser Stand-by Modus bei den Elektrogeräten. Eine Steckerleiste* oder Funksteckdosen* können Abhilfe schaffen. Ein enormes Einsparpotenzial bieten  alten Glühbirnen. Hier können Sie bis zu 95% an Strom sparen, wenn Sie zum Beispiel LED-Lampen* oder Energiesparlampen* einsetzen.

Am Ende bleibt aber nur eins… wir alle sollten etwas besser an unserem Energiebewusstsein arbeiten. Denn dadurch sparen wir nicht nur ganz schön viel Geld, sondern die Umwelt wird es uns auch danken. Ich bin zwar kein Mensch, der ein ausgeprägtes grünes Bewusstsein hat, aber hin und wieder bekomme ich schon ein ganz schön schlechtes gewissen wenn ich daran denke, wie verschwenderisch wir manchmal doch leben.

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