Überraschende Rechnungen vermeiden mit dem eigenen Haushaltsplan

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Es ist gerade Anfang des Jahres. Alle guten Vorsätze für das kommende Jahr stehen und Sie erholen sich vielleicht gerade noch vom Rutsch ins neue Jahr. Aber dann kommt der absolute Schrecke beim Blick auf den Kontoauszug oder ins Online-Banking. Massenhaft Abrechnungen! Da wäre zum Beispiel die Stromnachzahlung, mit der man nicht gerechnet hat, oder die jährlichen Versicherungen für Rechtsschutz und Auto.

Wenn Sie allerdings zu den Personen gehören, die sich einen Haushaltsplan für das Jahr gemacht haben, dann werden Sie diese frohe Botschaft wahrscheinlich einfach mit einem müden Lächeln aufnehmen und dann wieder vergessen. Schließlich wussten Sie ja schon was auf Sie zukommt und haben sich dementsprechend darauf eingerichtet.

Sollten Sie allerdings nicht zu den Glücklichen gehören, die sich einen Haushaltsplan erstellt haben, dann bekommen Sie jetzt die Möglichkeit das nachzuholen.

In meinem Artikel „Haushaltsplan erstellen leicht gemacht“ bin ich bereits auf die grundsätzlichen Erstellung eines Haushaltsplan eingegangen. Jetzt soll es mehr um die Feinheiten gehen.

Wenn Sie sich einen Haushaltsplan erstellt haben, dann kennen Sie ja bereits Ihre Kosten. Diese sollten Sie natürlich nicht nur auf den Monat hin betrachten, sondern auch auf das ganze Jahr. Dann wissen Sie nämlich ganz genau, wann bestimmte Brummer-Rechnungen auf Sie zukommen und können das in ihrem Haushaltsplan berücksichtigen.

Um das genauer zu veranschaulichen und wie Sie damit umgehen, möchte ich ein Beispiel anführen:

Sie wissen, dass Sie ihre Kfz-Versicherung halbjährlich zu jeweils 300€ begleichen müssen. Das macht zusammen im Jahr 600€.

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Kommen die halbjährlichen Abrechnungen allerdings unverhofft, weil sie nicht daran gedacht haben, dann kann das ein ganz schönes Loch in die Haushaltskasse reißen. Noch schlimmer wird es, wenn Sie aus oben genanntem Grund nicht genug Geld zurückgelegt haben. Dann muss im Zweifelsfall an andere Reserven wie zum Beispiel die Urlaubskasse oder das Sparguthaben für das neue Auto herangegangen werden.

Das ist natürlich so ziemlich der ungünstigste Fall. Sind allerdings zur Zeit keine weiteren Reserven vorhanden, dann kann es unter Umständen richtig unangenehm werden. Dann muss schon mal der Dispo-Kredit herhalten oder Sie können die Rechnung gar nicht begleichen.

Bevor Sie bei dem Gedanken allerdings jetzt schon ganz nervös werden, möchte ich Ihnen diese Befürchtungen auch gleich zu Beginn wieder nehmen. Wenn Sie sich mit Hilfe Ihres erstellten Haushaltsplans darauf vorbereiten, dann wirft Sie solch eine Nachricht nicht mehr so leicht aus der Bahn und das Sparguthaben fürs neue Auto muss auch nicht mehr angebrochen werden.

Die Lösung: Die finanzielle Belastung aufteilen

Kommen wir wieder zurück zum oben genannten Beispiel mit der Kfz-Versicherung und den halbjährlich fälligen 300€. Die Lösung des Problems ist ganz einfach. Teilen Sie sich einfach den großen Posten auf, indem Sie monatlich einen bestimmten Betrag im Voraus zurücklegen.

In unserem Fall wären das monatlich 50€, die wir auf ein extra Konto zurücklegen. Ich persönlich nutze für solche Zwecke gerne ein extra Tagesgeld-Konto. Das hat den Vorteil für Sie, dass Sie nicht so leicht an das Geld ran gehen und es am Zahlungstag auch sicher haben.

Die monatlich anfallenden 50€ erfassen Sie natürlich auch in Ihrem Haushaltsbuch. Diese Aufsplittung auf die einzelnen Monate mag Sie zwar im Augenblick augenscheinlich mehr belasten, aber das Geld müssen Sie ja so oder so aufbringen. Nach einer Weile ist es zudem völlig zur Normalität für Sie geworden, dass Sie diesen Betrag im Monat einfach weniger zur Verfügung haben. Aber wie bereits gesagt, das haben Sie ja eigentlich so oder so, nur dass Sie sich dem jetzt bewusst sind.

Fazit

Durch das Verteilen von großen Zahlungen auf die einzelnen Monate im Haushaltsplan, werden Sie in Zukunft mit Sicherheit keine bösen Überraschungen mehr erleben. Schließlich haben Sie das benötigte Geld auf ihrem Girokonto.

Um sich diesen Ausgaben aber auch bewusst zu sein, ist es besser, wenn Sie die Rücklagen auch in IhremHaushaltsbuch* erfassen. Um nicht monatlich an die Überweisung auf das Tagesgeld-Konto denken zu müssen, können Sie einen Dauerauftrag bei der Bank einrichten. Das machen Sie natürlich nicht für jeden einzelnen Posten, sondern für alle Posten nur einmal zusammen.

In Zukunft werden Sie also nur noch müde lächeln anstatt in Ohnmacht zu fallen, wenn die nächste Hammer-Rechnung ins Haus geflattert kommt.

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